Herzlich willkommen im Etosha Nationalpark

Der Etosha National Park ist einzigartig innerhalb Afrikas. Das Hauptmerkmal des Parks ist die Salzpfanne, die sogar aus dem Weltall sichtbar ist. Trotzdem gibt es hier eine üppige Wildtierpopulation, die sich an Wasserlöchern versammelt, sodass Tiersichtungen garantiert sind. Zusätzlich ist der Etosha National Park einer der am zugänglichsten Reservate in Namibia und dem südlichen Afrika. Der Park ist frei von Malaria, mit regulären Kleinwagen befahrbar und die Camps bieten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten sowie Restaurants, Aussichtspunkte, Geschäfte und Tankstellen. Luxus Camps in den abgelegenen Gebieten des Etosha Parks erweitern das Angebot zudem um Top-end Unterkünfte.

Unterkunft

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Übernachtung

Die verschiedenen Unterkünfte im Etosha Nationalpark sind gut mit Restaurants, Läden, Souvenirläden, Schwimmbädern und Tankstellen ausgestattet. Die drei Hauptcamps (Okaukuejo, Halali, und Namutoni) bieten diverse Unterkunftsmöglichkeiten, die von Camping bis hin zu Chalets mit direktem Blick auf mit Flutlicht angestrahlte Wasserlöcher reichen. Etwas weiter im Inneren des Parks befinden sich die exklusiveren Camps (Dolomite und Onkoshi) für Reisende mit gehobenen Ansprüchen.

Über den Park

Bevor Sie sich für einen Besuch des Etosha Nationalparks entscheiden, ist es immer eine gute Idee mehr über die Feinheiten des Parks und was Sie erwartet zu erfahren. Im Folgenden haben wir Informationen über den Park zusammengestellt, die Sie informieren und leiten sollen, sodass Sie gut auf ihren Besuch an diesen wunderschönen Ort vorbereitet sind.

Die Artenvielfalt im Etosha Nationalpark ist beeindruckend. Im Park präsentieren sich sowohl einige der häufigsten aber auch einige der seltesten Tierarten. Der dicht bewachsene Teil des Parks ist das Zuhause von Elefanten (einige der gröβten in Afrika, dank spezieller Vitamine und Nährstoffe im Boden), den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern und Leoparden. Löwen sind gut im goldgelben Grass getarnt, während Giraffen elegant und gut erkennbar durch die trockene Vegetation schreiten.

Vogelbeobachter werden die Regenzeit in Etosha lieben. Nach starken Regenfällen zieht die mit Wasser gefüllte Pfanne eine Schar von Flamingos an. Mehr als 340 verschiedene Vogelarten wurden im Etosha Nationalpark gezählt. Neben Zugvögeln ist der Bienenfresser einer der am häufigsten beobachtbaren Vögel. Zusätzlich ist der Park auch die Heimat des weltweit größten Vogels, dem Strauß, und des schwersten fliegenden Vogels, dem Riesentrappe.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Popularität des Etosha Nationalparks ist eine frühzeitige Buchung empfehlenswert ist.

Während des Winters ist die Etosha-Pfanne staubtrocken. Die endlose Weiße scheint nicht der ideale Ort für ein Wildtierreservat zu sein. Der Park ist eine Wüste aus weiβem Staub, der von dem Lehm in der Pfanne stammt. Büsche am Wegesrand erscheinen weiβ, durch den von Autos aufgewirbelten Staub und Besucher des Parks haben beim Verlassen des Parks, meist eine staubige Aura um sich! Dies ist auch die Jahreszeit in der die meisten Besucher in den Park kommen, da ein mildes Klima vorherrscht und die Tierwelt sich um die Wasserlöcher konzentriert.

Die Sommerzeit im Park ist ein enormer Gegensatz – durch heftige Regenschauer verwandelt sich der staubige Etosha National Park in eine saftige grüne Oase. Diese Jahreszeit bedeutet neues Leben im Park, für neugeborene Tiere wie auch für die Vogelwelt. Viele europäische Zugvögel ziehen nach Süden um die neue lebendige Vegetation zu genieβen. Das Fahren durch den Park kann in der Regensaison um einiges herausfordernder sein, da es zu Überflutungen auf den Straβen kommen kann. Ein gut ausgerüstetes Fahrzeug macht die Reise in diesen Situationen um einiges angenehmer. Es wird auch empfohlen weitere Strecken zu fahren um die Tiere zu beobachten, da diese meist von den Wasserlöchern, die während der Trockenzeit viele Gefahren darstellen, nun fernbleiben.

Namibia ist ein sehr vielfältiges Land mit einer Vielzahl an verschiedenen Landschaften und Vegetation. Es ist eines der wenigen Länder, indem Tiere immernoch ungehindert frei herumstreifen können. Das Land besitzt eine hohe Vielfalt an Wüsten, Halbwüsten und Savannen. Wenn Sie weiter nördlich in Richtung des Etosha National Parks reisen, entdecken Sie einen Ort, der Besuchern einen vollkommenen Gegensatz zum Süden Namibias bietet, weite offenen Graslandschaften, eine riesige Pfanne von 4731km² Ausmaβ und groβe Kameldornbäumen gemischt mit Mopane Bämen. Diese vielfältige Vegetation erklärt die reiche Tierwelt, die im Park gedeiht.

Der westliche Teil des Parks war bisher exclusiv für Reiseanbieter mit speziellen Genehmigungen zugänglich. Nun ist er auch für Gäste, die eine Nacht im Dolomite Camp (benannt nach dem Wasserloch am Fuβe des „Koppie Dolomietpunt“) verbringen. Das Camp befindet sich auf einem kleinen Hügel („koppie“) im westlichen Bereich des Etosha National Parks. Die Landschaft und Vegetation ist sehr verschieden von den südwestlichen und westlichen Teilen des Parks. Hier findet man das Hartmann-Bergzebra.

Durch die eher hügelige Landschaft dieser Gegend entsteht ein komplett anderes Naturerlebnis. Der weiβe Staub und Ton, der die Etosha Pfanne bildet, weicht hier rotbrauner Erde, was den Eindruck erweckt einen völlig neuen Park betreten zu haben.

Die Strecke von Okaukuejo nach Dolomite ist ungefähr 175km lang, mit 15 Wasserlöchern gleichmäβig auf die Strecke verteilt. Diese Wasserlöcher sind seit einigen Jahren bereits offen und sind kürzlich aufgearbeitet worden, um sicher zu stellen das die Tierwelt auch in diesem Bereich des Parks gedeiht.

Dolomite Camp ist ebenfalls durch das Galton Gate an der westlichen Grenze des Parks erreichbar. Man benötigt allerdings eine Reservierung für das Dolomite Camp, um Zugang durch das Galton Gate zu bekommen und um diesen Bereich zu besuchen.

Viele begeisterte Fotografen besuchen den Park, um ihre Fähigkeiten und ihr Fotoarchiv zu erweitern. Im Winter bieten die Wasserlöcher die einzigartige Gelegenheit sich zu entspannen während man darauf wartet, dass das Motiv zu einem selbst kommt. Die Wasserlöcher an den Camps garantieren, dass Sie niemals ohne etwas zu fotografieren darstehen. Die Landschaft und die riesige Etosha Pfanne sind Highlights eines jeden Fotografen. Um Fotos von Tiersilhouetten, die die weite Pfanne durchstreifen zu bekommen, bedarf es Gedult und ein wenig Glück. Das Ergebnis ist es jedoch Wert und stellt etwas Etosha Park spezifisches dar.

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